Nachricht

Stopp der nuklearen Aufrüstung in Deutschland
Abzug der Atomwaffen aus Büchel (Eifel)
Verbot der Atomwaffen

Auftaktveranstaltung am 26. März 2017 in Cochem und Büchel (Eifel, ca. 75 Autominuten von Bonn). AntiAtomBonn und die Beueler Friedensgruppe laden zur gemeinsamen Anreise aus Bonn und zur Teilnahme ein.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hintergrund: Am 27. März, starten auf Mehrheitsbeschluss der UN-Vollversammlung die Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen. Das ist ein historischer Moment. Wir wollen alles tun, was wir können, dass die Atomwaffen wirklich gebannt werden. Seit Jahrzehnten lagern in der Eifel auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel US-Atomwaffen. Wir wollen alles tun, was wir können, damit diese abgezogen und verschrottet werden. Wir rufen deshalb ab dem 26. März 2017 zur Aktionspräsenz in Büchel auf: 20 Bomben – 20 Wochen.
Zum Auftakt der Aktionspräsenz soll deutlich werden: Büchel ist überall. Wir laden daher Friedensbewegte, Bürgermeister und Stadträte aus Mayors for Peace - Mitgliedsorten, engagierte Abgeordnete am Sonntag, den 26. März zur Abrüstungspoltischen Matinee in Cochem und Mahnwache in Büchel ein. Wir bitten Euch, meldet Euch an und werbt in eurem Umfeld: sprecht die euch bekannten Bürgermeister und Gemeinderäte an, durch ihre Anwesenheit in Cochem und Büchel ein Zeichen für eine atomwaffenfreie Welt zu setzen.

Das Programm der Auftaktveranstaltung am Sonntag, 26.3.2017:

10:00 Uhr
Auftaktmahnwache zur Aktionspräsenz, Cochem, Alte Moselbrücke
Auf der Gitarre spielt: Urania von Grudzinski
Es spricht: Darnell Stephen Summers, ehemaliger GI

10h30 Uhr
Unterwegs für den Frieden entlang der Mosel zur Jugendherberge, mit Stopp am als Friedensbaum gepflanzten Gingko

11:00 Uhr
Abrüstungspolitische Matinee in der Jugendherberge Cochem:
Impulsreferat: B61-12 kein Vitamin sondern eine Massenvernichtungswaffe
Regina Hagen, Redakteurin Wissenschaft & Frieden zur technischen Aufrüstung der Atomwaffen
Im Gespräch: Atomwaffen-Verbot oder Aufrüstung
Statements, Fragen und Antworten mit den Bundestagsabgeordneten
Agniezka Brugger, Bündnis 90/Die Grünen
Alexander Ulrich, Die Linke und dem Wahlkreiskandidaten Benjamin Zilles, SPD

13:15 Uhr
Gruppenfoto: Büchel ist Überall

15:00 Uhr
Mahnwache am Haupttor des Fliegerhorstes Büchel
Redebeiträge der Bürgermeister für den Frieden
Fototermin von ICAN zum Atomwaffenverbot

Kontakt und mehr Informationen zum Programm vor Ort: www.atomwaffenfrei.de und www.antiatombonn.de

- Wir waren da und es war richtig gut!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Bericht geht's hier

Abrüstung der Atomwaffen in der Eifel -
gewaltfreie Sitzblockade am 9. Mai 2015 

Nur eine gute Autostunde von Bonn entfernt lagern seit dem Kalten Krieg  20 US-amerikanische Atombomben im Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Im Rahmen der nuklearen Teilhabe stellt die Bundesrepublik Tornado-Kampfflugzeuge und Personal zur Verfügung, um die Atombomben im Ernstfall in ihr Abwurfziel zu fliegen.

Atomwaffen in Büchel nicht modernisieren, sondern abschaffen!
Am 26. März 2010 beschloss der Deutsche Bundestag „Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen“. Doch statt eines Abzuges der Atombomben hat die Bundesregierung deren Modernisierung zugestimmt. In diesem Zusammenhang werden auch die notwendigen Trägermittel einschließlich der Tornado-Flugzeuge modernisiert und ihre Lebensdauer verlängert. Die NATO baut weiter Raketenabwehrsysteme auf, die die Aufrüstung antreiben (siehe Dt. Bundestag, Drucksachen 18/287 u. 18/3409).

  • 16. April 2015, 20h:  Film und Information, Musikcafe Limes, Theaterstraße 2, Bonn.
  • 29. April 2015, 17h30-19h: Blockade-Training, Hofgartenwiese, Bonn beim großen gelben Strick-X..
  • 1. Mai 2015, ab 14h Infostand beim Internationalistischen 1. Mai an der Marienschule, Heerstraße, Bonn, 16h Planungstreffen, Ort wird noch bekanntgegeben.
  • 8./9. Mai 2015: Bonn Goes Büchel 65 Sitzblockade, vor dem Haupteingang des Fliegerhorstes in Büchel. Abfahrt Freitagnachmittag, dann Vorbereitung und Einführung vor Ort und  Blockade am Samstag 9. Mai 2015.

Weitere Aktionsmöglichkeiten: