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Artikel erschienen in iwr.de, 21. März 2006 

Bonn. Auf neun Bonner Schulen sollen in Kürze Photovoltaikanlagen mit 140 kWp installiert werden. Das Städtische Gebäudemanagement (SGB) hat mit der Firma EGM, Gesellschaft für Energie- und Gebäudemanagement Bonn mbH, einen Contractingvertrag über den Aufbau und den Betrieb der Anlagen für 20 Jahre abgeschlossen. Pro Jahr soll mit den Solaranlagen 123.000 kWh Strom produziert werden. Die Installation auf den Schuldächern ist für die Sommerferien 2006 geplant.

Der Auftrag steht im Kontext des Projekts „SolarRegion Bonn“. Zielsetzung ist es unter anderem der vorrangige Einsatz erneuerbarer Energieträger und effizienter Energietechnologien sowie die verstärkte Nutzung von Contractingausschreibungen. Zur Erreichung dieser Ziele will das SGB das Modell einer umweltgerechten Städtelandschaft umsetzen. Durch die Wahl des Contractings als Finanzierungsvariante ist es für die Stadt möglich, den Auftrag ausführen zu lassen, ohne eigene Geldmittel einzusetzen. Das Unternehmen EGM übernimmt dabei die Installation, den Betrieb und die Wartung der Anlagen für die kommenden 20 Jahre. Von den Einnahmen aus der Stromerzeugung werden jährliche Contractingraten für das Betreiberunternehmen abgezogen. Der erwartete Überschuss von rund 6.000 Euro jährlich geht an die Stadt. Sollte der Überschuss höher ausfallen, werden die Mehreinnahmen zwischen SGB und EGM aufgeteilt.

Int. Wirtschaftsforum Regenerative Energien
www.iwr.de 

Bundesverband Windenergie, Pressemitteilung vom 26. Januar 2006

"Atomausstieg wird locker kompensiert"
BWE erinnert Stromkonzerne und Politik an ihre eigenen Studien  

Berlin – „Die erneuerbaren Energien können bis 2015 über 20 Prozent der Stromerzeugung sichern“, sagte Peter Ahmels, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE) heute auf dem Energiekongress der FDP in Berlin: „Damit wird der Atomausstieg locker kompensiert“, so Ahmels und trat damit Befürchtungen einiger Spitzenpolitiker aus Union und FDP entgegen.

Informationskampagne Erneuerbare Energien, Pressemitteilung, 18. Januar 2006

Erneuerbare Energien fangen Atomausstieg spielend auf

Berlin. Erneuerbare Energien können die Lücke in der Energieversorgung locker füllen, die durch den Ausstieg aus der Atomkraft entsteht. „Bis zum Jahr 2010 werden Wind- und Wasserkraftwerke, Solar- und Biogasanlagen jährlich über 50 Milliarden Kilowattstunden Strom mehr als im Jahr 2000 liefern", sagt Dr. Harry Lehmann, Leiter des Fachbereichs Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien des Umweltbundesamtes. Die sechs Atomkraftwerke, die bis dahin stillgelegt sein werden, haben jedoch jährlich zusammen nur 33 Milliarden Kilowattstunden geliefert. „Das zeigt deutlich, dass Erneuerbare Energien mehr leisten als gefordert wird", sagt Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie in Berlin.