Nachricht

Während die Vereinten Nationen in Ägypten zur Weltklimakonferenz einladen, ignorieren die NRW-Landesregierung und der Bund die kritische 1,5 Grad-Grenze. Sie haben dem Kohlekonzern RWE den Freifahrtschein dafür erteilt, allein im Tagebau Garzweiler noch weitere 280 Millionen Tonnen des Klimakillers Braunkohle zu fördern: Sechs Mal mehr, als zulässig wäre, um die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Mit einer kraftvollen Demonstration treten wir am Samstag, den 12. November zum Höhepunkt der Weltklimakonferenz dieser Politik entgegen.

Es gibt eine gemeinsame Anreise vom Beueler Bahnhof um 9:40 Uhr nach Hochneukirch. Vor dort geht es in 30 Minuten mit dem Fahrrad nach Lützerath. Für Menschen ohne Fahrrad gibt es in Hochneukirch einen Shuttle-Bus zur Demo, von 10 bis 12:30 Uhr hin und nachmittags von 15 bis 17:30 Uhr wieder zurück.

Achtung: Die Zugverbindung ist nicht barrierefrei! Es gibt aber einen barrierefreien Bus, der von Bonn nach Lützerath fährt. Gebt Bescheid, wenn Bedarf da ist. (per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

Aktuelle Infos zur Anreise aus Köln (ab Ehrenfeld fahren 2 Busse) und aus anderen Städten findet ihr hier:
https://www.alle-doerfer-bleiben.de/demo/demo-anreise/

 

Anreise mit PKW: Wahrscheinlich wird es wieder Absperrungen geben, dann muss bei Anfahrt mit PKW auf der L19 geparkt werden. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wird es von dort einen Mini-Shuttle bis zum Demostart geben.

Weitere Infos zur Demo und zur Anreise unter:
https://www.alle-doerfer-bleiben.de/demo/
https://luetzerathlebt.info/

Mobi-Video: https://www.instagram.com/reel/Cksll0Jgvy_/?igshid=YmMyMTA2M2Y%3D

Fukushima Mahnwache Münsterpaltz 2021

Für die Abschaltung aller Atomanlagen, weltweit! 
Mahnwache Bonn: 11. März, 15:00 Uhr, Münsterplatz

10 Jahre nach dem Beginn der Reaktorkatastrophe sind die massiven Folgen in Fukushima genauso wenig beseitigt wie in Tschernobyl. Dennoch soll in der Region Fukushima im Sommer sogar ein Teil der Olympiade stattfinden. Es wird eine Normalität vorgespielt, die es so nicht gibt. Von den havarierten Reaktoren geht immer noch eine anhaltende Strahlenbelastung aus, jeden Tag nimmt die radioaktive Kontamination von Meer, Luft und Boden weiter zu.

Auch insgesamt ist das Thema Atom nach wie vor aktuell. Trotz Atomausstiegsbeschluss bleibt die gesamte nukleare Infrastruktur unangetastet. Deshalb haben verschiedene Antiatominitiativen bundesweit Mahnwachen organisiert. Auch in Bonn konnten wir erfolgreich corona-konform demonstrieren.
>>>Generalanzeigerbericht über die Mahnwache

Vom 06. bis 15. August laden "Alle Dörfer bleiben", das "Klimacamp im Rheinland" und viele andere Initiativen zum klimapolitischen Festival "Kultur ohne Kohle -  eine rheinische Landpartie" in die Dörfer bei Garzweiler ein. Es wird ein vielfältiges Kulturprogramm auf großen und kleinen Bühnen, Wiesen und Straßen, in Höfen und Wäldern geben. Auch die Aktionsmusiker von Lebenslaute werden wieder dabei sein. Neben dem Kulturprogramm gibt es auch viele interessante Workshops und die Möglichkeit zu Aktionen und Austausch über Themen rund um globale und lokale Energiekämpfe . 
 
Am 11.8. findet im Rahmen der Kuloko ein Workshop von .ausgestrahlt zum Thema „Atomkraft: Irrweg in der Klimakrise“ statt. Der Workshop mit Timo Luthmann entlarvt die Atom-Propaganda und zeigt auf, warum Atomkraft mit ihren unbeherrschbaren Risiken und Folgen auch ökonomisch und technisch keine Antwort auf die Klimakrise liefert. Die Workshop-Teilnehmer*innen werden mit guten Argumenten für die aufkeimende Atom-Debatte versorgt und ermutigt, sich aktiv einzumischen. 
Zeit 10:30 bis 12:30, Ort: Schlosswiese Unterwestrich/Kuckum gegenüber vom Schützenplatz in Kuckum
 
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Klimacamp, das dieses Jahr im Rahmen der Kuloko stattfindet, und auf weiteren Camp-Flächen.

Alle Infos zu Programm, Anreise Übernachtungsmöglichkeiten gibt es unter:
https://kultur-ohne-kohle.de/
http://www.klimacamp-im-rheinland.de/ 
https://www.lebenslaute.net/

Aktionstag: Kein Öko-Label für Gas und Atom

Am 18. Juni riefen Klima- und Anti-Atom-Initiativen dazu auf, während des EU-Finanz- und Wirtschaftsminister*innen-Treffens, vor den Vertretungen der EU-Kommission in Berlin, München und Bonn gegen das Greenwashing von Atomenergie zu protestieren. Ziel war es, öffentlich Druck zu machen, um das Greenwashing von Atomkraft und fossilem Gas durch die Gas- und Atomlobbyist*innen zu verhindern. Auch AntiAtomBonn hatte aufgerufen, sich am Aktionstag zu beteiligen. 

Infos zur EU-Taxonomie und weitere Bilder der Aktion auf:
https://www.ausgestrahlt.de/themen/europa-und-atom/eu-taxonomie/

Samstag, 07. 08., Menschenkette am Tagebau Garzweiler!

Die Bundesregierung versagt beim Klimaschutz. Auch nach dem historischen Urteil des Bundesverfassungsgerichts weigert sich die GroKo, wirksame Klima-Maßnahmen zu beschließen, um das 1,5 Grad-Limit einzuhalten. Noch immer will Armin Laschet den RWE-Konzern ganze Dörfer für die riesigen Braunkohletagebaue abbaggern lassen. 

Gegen diesen Irrsinn gehen wir auf die Straße! Die Initiative AlleDörferBleiben ruft gemeinsam mit vielen anderen Intitiativen und Verbänden zu einer großen Menschenkette auf. Stellen wir uns schützend vor die bedrohten Dörfer! Energiewende jetzt!

Wer mit der Bahn anreisen will: Es gibt ca. alle 30 Minuten einen durchgehenden Zug von Bonn-Beuel nach Hochneukirch. Von dort wird es am 7.8. zwischen 10 und 12 Uhr einen Shuttle zur Menschenkette geben.

Wer mit AntiAtomBonn zur Menschenkette fahren will: 
Schreibt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und schreibt bitte auch, ob ihr ein Auto habt und wie viele Plätze da noch frei wären. Wir versuchen dann, interessierte Mitfahrer*innen auf die vorhandenen Autos zu verteilen oder Bahngruppen zu bilden. Wir fahren mit dem Zug um 10:16 ab Bonn-Beuel-Bahnhof, am besten etwas vorher da sein.

Alle weiteren Infos zur Demo findet ihr auf:
https://klima-kohle-demo.de 

 

Den Atomausstieg auf die lange Bank schieben, Kohlekraftwerke wieder ans Netz nehmen, Lützerath abreißen und jegliche Chance auf das Einhalten der überlebenswichtigen 1,5°-Grenze über Bord werfen – das ist die Politik der Bundesregierung unter Beteiligung der Grünen. Währenddessen produziert die deutsche Industrie weiter SUVs und Waffen als gäbe es kein Morgen, Flughäfen werden ausgebaut und die Leuchtreklamen werben stromfressend für mehr Konsum. Es reicht.

Die Atomkraft ist zu gefährlich, um sie noch einen Tag länger laufen zu lassen. Die Klimakatastrophe ist zu tödlich, um Kohlekraftwerke für den undifferenzierten “Energiebedarf” der Industrie hochzufahren. Die soziale Ungleichheit hierzulande und weltweit ist zu riesig, um mit ein paar Ausgleichszahlungen dagegen anzukommen. 1,2°C Erderhitzung sind schon jetzt die Hölle für viele Menschen weltweit.

Seit jeher verstehen sich die Grünen als die Partei, die die Klimabewegung und die Anti-Atom-Bewegung repräsentiert. Ihr lauft auf unseren Demos mit, ihr solidarisiert euch öffentlichkeitswirksam mit unseren Zielen – sind das nur hohle Gesten und leere Worte? Jetzt ist die Partei in Regierungsverantwortung und die Parteibasis muss zeigen, dass sie beim aktuellen Kurs nicht mitmacht.

Wir demonstrieren heute zur Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen für 
• Vollständigen Atomausstieg zum Jahresende
• 1,5°-kompatiblen Kohleausstieg – Lützerath bleibt!
• Einen schnellen Gas-Ausstieg statt neue Gas-Kraftwerke und LNG-Terminals
• Eine Steuerreform, die die soziale Spaltung in diesem Land effektiv bekämpft
• 100 Milliarden Euro für Klima und gesellschaftliche Sicherheit
• Mindestens 14 Milliarden Euro für internationale Klimafinanzierung
• die Verantwortungsübernahme für Klimaschäden, die vom globalen Norden verursacht wurden (Loss and Damage)

.ausgestrahlt, Alle Dörfer Bleiben, BBU, Die Kirche(n) im Dorf lassen, AntiAtomBonn sowie Bonner Ortsgruppen von: BUND, Fridays For Future, Ende Gelände, Greenpeace, Parents For Future, Extinction Rebellion

- 01.03. Mycle Schneider: Status und Trends der Atomkraft in der Welt
- 03.03. Oda Becker: Risiken der europäischen Atomkraftwerke 10 Jahre nach Fukushima
- 05.03. Eva Stegen: Warum das Militär die zivile Atomkraft braucht
- 08.03. Günter Wippel: Uran – tödlicher Bodenschatz
- 09.03. Jochen Stay: Geschichte der Anti-AKW-Bewegung
- 11.03. Dr. med. Alex Rosen: 10 Jahre Fukushima
- 12.03. Angelika Claussen: Psychosoziale Auswirkungen der Atomkatastrophe
- 15.03. Charlotte Mijeon: Atomkraft in Frankreich nach Fukushima
- 16.03. Armin Simon: Unsicherheit deutscher AKW
- 17.03. Patricia Lorenz: Atompolitik in der EU
- 18.03. Angela Wolff: Atomkraft - Irrweg in der Klimakrise

Die Veranstaltungen sind kostenfrei, sie finden bei Zoom statt und dauern zwischen 60 und 90 Minuten. Anmeldung und Infos unter:
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/infoveranstaltung-ausgestrahlt/online/fukushima/ 

Nach der Anmeldung bei  bekommt ihr die Zugangsdaten zugesandt. Aufzeichnungen der bereits vergangenen Veranstaltungen findet ihr ebenfalls auf der Seite.

Unterstützt die Mahnwache in Lützerath!
Kommt zum Dorf und Waldspaziergang am Sonntag, 8. 11. 2020, 11:30 Uhr in Morschenich! 

Widerstand Lützerath November 2020

Am Dienstag und Mittwoch hat RWE die Bäume an der L277 bei Garzweiler gefällt und fällt immer noch Bäume in und um Lützerath, Dorfbewohner und Aktivisten leisten Widerstand. Auch in Morschenich am Hambacher Forst wütet RWE. Hier werden Häuser abgerissen, obwohl das Dorf eigentlich "gerettet" ist. Es wird dringend Unterstützung benötigt.

 

Don't nuke the climate!

CASTOR-Alarm 2020? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Dieses Wochenende rollt ein Castortransport mit hochradioaktivem Atommüll durch Deutschland und kommt vielleicht sogar in Bonn vorbei.

Gegen alle Kritik am Sicherheitskonzept und trotz Corona ist am Dienstag Abend (27.10.) in England der erste Castortransport seit 9 Jahren mit Ziel Deutschland gestartet. Das Schiff mit dem Atommüll wird voraussichtlich heute in Nordenham einlaufen. Von dort geht der Transport per Bahn weiter zum Zwischenlager beim Atomkraftwerk Biblis. Die Routen sind geheim, aber es gibt zwei wahrscheinliche Routen, eine davon geht durchs Rheinland. Entlang der Strecke wird es vielfältige Protestaktionen geben.

Wir treffen uns am Sonntag, 1. November, von 15 bis 16 Uhr am Beueler Bahnhof zu einer Protest-Mahnwache, natürlich mit Abstand und Maske. 

Keine weiteren sinnlosen Atommüllverschiebungen!
Castortransporte stoppen!

Ticker: https://castor-stoppen.de/ticker/ 
Infos zum Castortransport: https://castor-stoppen.de/der_transport/#protest 
Infos zur Mahnwache in Köln: https://aapk.infoladen.de/  

Update: Etappensieg im Eilverfahren: Gericht stoppt BE-Export


Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat entschieden, dass bis zum endgültigen Urteil im Hauptverfahren die Brennelemente nach Doel 1 und 2 nicht geliefert werden dürfen.
In seiner Begründung lässt das Gericht Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Exportgenehmigung erkennen. Als Anti-Atom-Bündnis fordern wir von der Bundesregierung klare Konsequenzen und ein Moratorium für derartige Brennelement-Exporte.

Bitte lest dazu unsere Pressemitteilung vom 19.10.2020

 

Nachdem sich trotz Protesten, Demonstrationen und Gesprächen im Bundesumweltministerium politisch nichts mehr bewegt hat, um den Export nuklearer Brennstoffe an Belgien, Frankreich und die Schweiz zu verhinden, nehmen wir nun in die Hand, am Beispiel des Exportes von Brennelementen nach Doel eine Klärung vor Gericht herbeizuführen. Das kostet allerdings Arbeit, viel Nerven und ist teuer. Für eine Spende sind wir deshalb sehr dankbar. Alle weiteren Infos findet Ihr hier.

Am Sonntag geht es in Lützerath am Tagebau Garzweiler weiter. RWE kann ab Montag den letzten Landwirt von Lützerath enteignen und im Zusammenspiel mit der NRW-Landesregierung und der Polizei vertreiben - dann wäre der Weg für die Kohlebagger erneut frei.

Deshalb rufen Fridays For Future, Lützerath Lebt, Alle Dörfer Bleiben und andere Initiativen dazu auf, am Sonntag den 31.10. um 12 Uhr zu einer großen Demo nach Lützerath zu kommen. Als Redner sind auch Vladimir Slivyak von Ecodefense sowie ein Aktivist aus Kolumbien mit dabei. Wir senden eine klare Botschaft: #LützerathBleibt!

Es gibt Shuttlebusse von und zu den Bahnhöfen Erkelenz und Hochneukirch. Von Köln aus fahren ebenfalls Busse.
Gemeinsame Anfahrt mit Fridays for Future aus Bonn: 9:15 Uhr am Beueler Bahnhof.

Alle weiteren Infos zur Demo gibt es unter:
http://luetzerathlebt.info/demo/
und
https://www.alle-doerfer-bleiben.de/ 
http://www.mahnwache-luetzerath.org/

 

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat angekündigt, in Kürze einen Vorschlag für das EU-Nachhaltigkeitslabel vorzulegen, der auch Atomkraft und Gas beinhaltet. Gas und Atomenergie wären dann genauso förderfähig wie Wind und Sonnenlicht, eine Weichenstellung für einen klima- und energiepolitischen Irrweg!

Wenn die EU-Kommission ihren Vorschlag erst einmal vorgelegt hat, bräuchte es unter den EU-Mitgliedsstaaten eine sogenannte “qualifizierte Mehrheit”, um das Vorhaben noch zu stoppen. Das ist praktisch aussichtslos. Deshalb müssen diese Pläne im Vorfeld gestoppt werden. Bitte unterschreibt die Petition und verbreitet sie weiter:

https://www.change.org/keine-atomkraft

Der Lützi-Aktionstag am 8.1. war ein großer Erfolg!

Den Tagesschau-Beitrag und Bilder aus ganz Deutschland findet ihr hier: https://parentsforfuture.de/luetzi-0801,

Bilder von der Aktion in Bonn hier: http://parentsforfuture.de/de/bonn.

Das Konzept vom 8.1.:

Wir bauen gemeinsam gelbe Xe, machen nachmittags damit eine Aktion in unseren jeweiligen Städten und Dörfern (Bannerdrop, Kunstaktion, was ihr mögt) und verbinden diese Aktionen über einen gemeinsamen Stream online. Macht mit! Mit den gelben Xen zeigen wir: Wenn die Abrissbagger vor Lützerath stehen, werden wir das Dorf beschützen!

In Bonn laden Parents for Future, AntiAtomBonn und andere Klimaschutzinitiativen zu einer Kundgebung um 14 Uhr am Alten Rathaus, Bonn-Markt, ein. 
In Lützerath gibt es am 8.1. einen Dorfspaziergang. Zudem wird von dort aus der moderierte Live Stream gesendet.
Im Livestream gibt es auch Einblicke ins widerständige Lützerath, Redebeiträge (u.a. vom Träger des Alternativen Nobelpreis Vladimir Slivyak), Berichte von den verschiedenen Aktionen und mehr. Der Stream startet um 14 Uhr auf: http://luetzerathlebt.info/08-01 
Ihr könnt auch zu Hause im kleinen Kreis Fotos mit X machen. Die Fotos eurer Aktionen oder von euch & eurem X könnt ihr unter #XfürLützi #LützerathBleibt posten oder auch hier hochladen: https://fffutu.re/iKhaXr. Wenn ihr wollt, dass eure Aktion in den Livestream eingebunden wird, meldet euch bei: @mariesolkl (Telegram) oder https://wa.me/491637435791  (WhatsApp).

Alle Infos zum dezentralen Aktionstag: https://www.alle-doerfer-bleiben.de/demo/ 
Pressemitteilung zur Kundgebung in Bonn

Wie könnt ihr sonst den Widerstand unterstützen?

Aktuell mangelt es an Shuttle-Services zwischen den Bahnhöfen und Lützerath sowie an Baumaterial und Weiterem von der http://luetzerathlebt.info/wunschliste/ ! Wenn ihr Fahrräder, Autos, Zeit, Lust oder Material habt, kommt nach Lützi!

http://www.mahnwache-luetzerath.org/termine/ 
https://twitter.com/MaWaLuetzerath 
https://twitter.com/Kirche_an_Kante 
#luetzibleibt
#ZADRheinland
#AlleDörferBleiben

 

Am Samstag, 22.1.22, protestierten150 Menschen aus Lingen und dem weiteren Emsland, aus benachbarten Landkreisen sowie aus NRW und Schleswig-Holstein vor dem Lingener Werk des französischen Atomkonzerns Framatome.

Die bundesweit einzige Brennelementefabrik gehört der EdF-Tochter Framatome und ist bekanntlich vom Atomausstieg ausgenommen. Lingen beliefert zahlreiche Hochrisikoreaktoren - von Tihange und Doel (Belgien) über Borssele (NL), Cattenom (Frankreich) und Leibstadt (Schweiz) bis zum neuen AKW-Sorgenreaktor Olkiluoto 3 in Finnland. Letztes Jahr wurde bekannt, dass die wirtschaftlich angeschlagene Uranfabrik durch ein Joint Venture mit dem russischen Atomkonzern Rosatom künstlich aufgepeppelt werden soll - Atomausstieg sieht anders aus!

Deshalb hatten das lokale Bündnis AgiEL, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen sowie IPPNW und BBU für Samstag zu einer Demo und Kundgebung vor der Brennelementefabrik in Lingen aufgerufen. Zentrale Forderungen waren und sind:
Atomausstieg auch in Lingen! Kein Atomdeal mit Russland! Brennelement- und Uranexporte stoppen! EU-Greenwashing von Atom und Gas verhindern! Raus aus Atom und Kohle – Erneuerbare jetzt!

Hintergrundinfos, Bilder und Videos der Redebeiträge von Alexander Vent (Bündnis AgiEL), Vladimir Slivyak (von der russischen NGO Ecodefense), "Eichhörnchen" Cécile Lecomte aus Frankreich, Angelika Claussen (IPPNW) und Matthias Eickhoff (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen) findet ihr auf https://atomstadt-lingen.de/2022/01/08/kundgebung-vor-brennelementefabrik-22-01-2022/ 

Demo am Dienstag, 5. Juli, in Straßburg

Nächste Woche entscheidet das Europäische Parlament in Straßburg über den absurden Vorschlag der EU-Kommission, Atomkraft und Erdgas in der Taxonomie als „nachhaltige" Energien einzustufen. Allen Prognosen nach wird es ein knappes Abstimmungsergebnis - jede Stimme zählt! Um noch möglichst viele unschlüssige EU-Abgeordnete zu einem klaren „Nein" zu ermutigen, organisieren Aktive der Klima- und der Anti-Atom-Bewegung gemeinsam die internationale Protest-Demonstration #Not My Taxonomy.

Die Demo startet um 11:30 Uhr vor dem EU-Parlament, Place de l'Université, 67000 Straßburg.

Aus Bonn fährt ein Bus von Fridays for Future mit 50 Plätzen nach Straßburg und am selben Abend wieder zurück. Treffen zur Abfahrt ist am 5.7. um 5:30 am Hofgarten, Abfahrt 6:00 Uhr. Die Fahrt ist kostenlos, über Spenden freuen sich die Fridays natürlich. Wenn ihr mitfahren wollt, schreibt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für alle, die schon vorher anreisen können/wollen gibt es vom 2. Juli bis zum 7. Juli ein Protest-Camp in Gundershoffen (1 chemin de la Scierie, 67110 Gundershoffen).

Infos zur Demo:
https://www.ausgestrahlt.de/themen/europa-und-atom/eu-taxonomie/retten/ 
https://www.themovementhub.org/de/stories/not-my-taxonomy-final-mobilisation/ 
#NotMyTaxonomy

Infos zur EU-Taxonomie und weitere Fotos der Akion findet ihr unter https://www.ausgestrahlt.de/themen/europa-und-atom/eu-taxonomie/retten/ 

 

Gemeinsame Pressemitteilung

Die Friedensnobelpreisträgerin IPPNW, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sowie Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen fordern von den vier Regierungen in Berlin, Den Haag, London und Stockholm eine sofortige und entschiedene diplomatische Initiative zusammen mit der UNO, um insbesondere rund um das AKW Saporischschja eine entmilitarisierte Schutzzone unter internationaler Aufsicht einzurichten. Die vier Regierungen sind seit einigen Jahren für die Uran- und Brennelementlieferungen an die heftig umkämpften ukrainischen AKWs zuständig. 


RWE baggert weiter Braunkohle und zerstört Dörfer und Klima – obwohl selbst der Bundestag dagegen ist. Dagegen demonstrieren wir am 20. August in Lützerath – gemeinsam mit Teilnehmer:innen der Europäischen Sommeruniversität der sozialen Bewegungen (#ESU2022), Besucher:innen des Jubiläums-Spaziergangs, Aktivisti von RWE-Tribunal, Parents for Future Köln und vielen mehr. Wir bilden in Lützerath gemeinsam eine Rote Linie – mit Bannern, Stoffen, Plakaten oder einfach roten Regenschirmen und Kleidungsstücken.

Komm zur Rote-Linie-Aktion! Verteidige die 1,5-Grad-Grenze und das Dorf Lützerath. Treffunkt ist 16:30 Uhr in Lützerath. v

AUS KÖLN FÄHRT EIN BUS!
Abfahrt ist 14:30 Uhr am DGB-Haus (Hans-Böckler-Platz, 50672 Köln). Kostenbeitrag nach Selbsteinschätzung: Zehn Euro wären toll. 
Meldet Euch bei Christa an, wenn ihr mitfahren wollt: 0152 29462967 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

https://www.attac-koeln.de/startseite
https://www.alle-doerfer-bleiben.de   
http://naturfuehrung.com/hambacher-forst/


Auch die von Wirtschaftsminister Habeck angestrebte „Einsatzreserve“ ist bereits eine mögliche Laufzeitverlängerung! Sie würde bedeuten, dass AKW über das gesetzliche Abschaltdatum 31.12.2022 hinaus weiterlaufen oder nach diesem Abschaltdatum wieder in Betrieb genommen werden.

Das Online-Magazin „Riffreporter“ hat am Wochenende aufgedeckt, dass dafür offenbar akut fällige Sicherheitsüberprüfungen ausfallen und/oder neue Reaktorkerne aus bereits eingelagerten Brennelementen zusammengestückelt werden müssten. Gerade musste Isar II wegen eines Ventil-Lecks heruntergefahren werden!

Atomkraft ist gefährlich – und für die Energieversorgung in Deutschland absolut unnötig. Der drohende Ausstieg aus dem Ausstieg bremst die Energiewende und verhindert Investitionen in erneuerbare Energien.

Die aktuelle atompolitische Situation ist sehr komplex. Informiere Dich, um sie zu verstehen, und verschaff Dir die Expertise, um in Diskussionen auch anderen die Zusammenhänge erklären zu können.

Hintergrundinfos von .ausgestrahlt
https://www.ausgestrahlt.de/themen/energiewende-retten-atomkraftwerke-abschalten/ 

Analyse zum zweiten Stresstest: Wir brauchen die Atomkraft nicht – auch nicht in dieser Energiekrise!
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-brauchen-die-atomkraft-nicht-auch-nicht-in-dieser-energiekrise 

Flyer „Energiewende retten: Atomkraftwerke abschalten!“, bestellen und verteilen!
https://www.ausgestrahlt.de/shop/produkte/catalogue/flyer-energiewende-retten-atomkraftwerke-abschalten_857/ 


Lange war es nicht mehr so dringend wie jetzt, gegen Atomkraft auf die Straße zu gehen!

Die 2011 gesetzlich verankerte Stilllegung der letzten drei Atomkraftwerke in der Bundesrepublik zum 31.12.2022 wird gestoppt, zwei der über 30 Jahre alten Atom-Meiler sollen bis ins nächste Jahr im Stand-By-Modus verbleiben (die süddeutschen AKW Neckarwestheim 2 und Isar 2). Das ist fatal! Zur Sicherung unserer Stromversorgung gibt es bessere Alternativen als Atomkraft.

Wir fordern ein klares Bekenntnis der Bundes- und Landesregierungen zum Atomausstieg! Die letzten drei AKW müssen spätestens am 31.12.2022 endgültig vom Netz! Jeder Tag, an dem wir über Atomkraft reden, ist ein verlorener Tag für die Energiewende.

Keine AKW-Laufzeitverlängerungen! Kein neuer Atommüll!
Uranfabriken schließen – keine Urangeschäfte mit Russland!
Erneuerbare massiv und schnell ausbauen! Atomausstieg und Energiewende jetzt!

Kommt am 1.10.2022 zur Demo nach Lingen!
Auftakt: 13 Uhr Bahnhof Lingen, Protestzug durch die City und Abschluss auf dem Marktplatz
Infos zur Demo: https://atomstadt-lingen.de/2022/09/17/1-10-2022-demo-in-lingen/ 

AntiAtomBonn koordiniert eine gemeinsam Anfahrt aus Bonn.
Schreibe eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenn du mit uns nach Lingen fahren willst.

Mit einer großen AKW-Attrappe, aus deren Rissen Qualm aufsteigt, begrüßen wir nächste Woche Freitag die Teilnehmer*innen der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen auf dem Platz der Vereinten Nationen in Bonn. 

Mit dabei haben wir viele Fakten und Argumente, die nur einen Schluss zulassen: Atomkraft ist auch unter den aktuellen Prognosen für diesen Winter als gefährlich und überflüssig einzuschätzen, und der Stresstest untermauert das. 

Die Debatte um Laufzeitverlängerungen der AKW über den 31.12.2022 hinaus muss deshalb sofort beendet werden. Sie öffnet CDU/CSU/FDP, also denen, die schon lange von einer Renaissance der Atomkraft träumen, nur Tür und Tor, ihre gefährlichen Träume Realität werden zu lassen. Ein Weiterbetrieb der AKW im nächsten Jahr hat weder einen spürbaren Einfluss auf die Strompreise, noch werden sie dringend zur Netzstabilität benötigt. Die maroden Atommeiler am Netz zu lassen, bedeutet vor allem ein hohes Sicherheitsrisiko und bringt enorme Kosten mit sich. Warum das so ist, kannst Du auf der Internetseite von .ausgestrahlt nachlesen.

Mit der Aktion auf der Grünen BDK 2022 wollen wir diese Fakten auch an die Delegierten weitergeben und brauchen dabei Deine Unterstützung:

WANN:  Freitag, 14.10., 14.00 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)
TREFFPUNKT: Platz der Vereinten Nationen, Bonn

Mit Handzetteln, Bannern, marodem Atomkraftwerk, Redebeiträgen, Atommüllfässern und vielen Anti-Atom-Fahnen machen wir dort klar: Atomkraft? Keinen Tag länger -  sie ist gefährlich und überflüssig!

 

AtomkraftgegnerInnen legen Widerspruch gegen die Exportgenehmigung für Brennelemente von Lingen nach Doel ein

Das Gute daran ist: Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung!

AntiAtomBonn wird sich an den nicht unerheblich Kosten für die juristische Auseinandersetzug beteiligen. Wenn Ihr uns dabei finanziell unterstützen wollt, überweist Eure Spende bitte unter dem Kennwort "Klage gegen BE-Export" an unser Vereinskonto.

Hier ein Taz-Exklusiv-Bericht und unsere gemeinsame Pressemitteilung.

Hintergrund:

Trotz langjähriger Proteste laufen sowohl die gefährlichen Reaktoren in Belgien weiter als auch die deutschen Atomfabriken, die diese mit Brennstoff beliefern.

Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen - Atom und Kohle die rote Karte zeigen!

AntiAtomBonn koordiniert die Anfahrt ab Bonn, wenn ihr mit uns fahren wollt, schickt eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

In der niedersächsischen „Atomstadt“ Lingen wird noch immer von einer atomaren Zukunft geträumt: RWE betreibt das AKW „Emsland“ (Lingen II) und ANF, eine Tochter des EdF-Konzerns, die bundesweit einzige Brennelementefabrik. Im benachbarten Gronau wird durch den Urenco-Konzern Uran für jedes zehnte AKW weltweit angereichert – Lingen und Gronau halten hochgefährliche Pannenreaktoren weltweit am Laufen! Vom „Atomausstieg“ ist hier nichts zu spüren – stattdessen wird hier die Atomkraft in allen Facetten gelobt!

Im Sommer dieses Jahres wurden im AKW gefährliche Risse im Verdampfersystem entdeckt. Zudem hat RWE-Chef Schmitz im Frühjahr angekündigt, noch in 2022 einen Brennelementwechsel im AKW durchführen zu wollen. Wir befürchten, dass RWE so die technischen Voraussetzungen für eine neue Laufzeitverlängerung schaffen und damit den Atomausstieg unterlaufen will – nicht mit uns!

In der Lingener Brennelementefabrik wird zeitlich unbegrenzt Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt. Unter anderem werden die umstrittenen Reaktoren Doel 1, 2 und 3 sowie Tihange 2 in Belgien oder Uraltmeiler wie Fessenheim und Cattenom an der deutsch-französischen Grenze beliefert. 

RWE brüstet sich als AKW-Betreiber im Zuge der Klimadebatte zunehmend damit, dass Atomstrom CO2-frei sei. Das ist eine glatte Lüge! Rechnet man alle Faktoren zur Atomstromerzeugung ein – vom Uranabbau über die Urankonversion und Urananreicherung, Transporte über den gesamten Globus, bis zur zeitlich endlosen und ungelösten Atommülllagerung – hat das AKW Lingen den Klimawandel mit vielen Mio. Tonnen CO2-Emissionen mit vorangetrieben! Zudem verstopft das AKW im ständigen Volllast-Betrieb die Netze für erneuerbare Energien!

Energiewende für Klimaschutz und Atomausstieg jetzt! Sofortige Stilllegung ALLER Atomanlagen und Ausstieg aus der Braunkohleförderung.

Kommt alle zur Demo am 26. Oktober, Start: ab 12:00 Uhr am Bahnhof Lingen.
AntiAtomBonn koordiniert die Anfahrt ab Bonn, wenn ihr mit uns fahren wollt, schickt eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Alle weiteren Infos zur Demo und den Atomanlagen: https://atomstadt-lingen.de/demo/

#Klimastreik am 20. September, 11 Uhr im Hofgarten in Bonn!

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten unter dem Motto #FridaysForFuture für echten Klimaschutz und eine Zukunft ohne Klimakrise. Sie rufen uns auf: “Viele Erwachsene haben noch nicht verstanden, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. (...) Deshalb rufen wir alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik auf."

Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen - bereits heute vernichtet die Klimakrise Leben und Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit. Sie verschärft bereits bestehende Ungleichheiten und verletzt grundlegende Menschenrechte. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Doch die Bundesregierung versagt: Statt ambitionierter Klimapolitik liefert sie nur unzureichende Antworten.

Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Zeitgleich werden überall auf der Welt Hunderttausende Menschen auf die Straßen gehen. Auch in Bonn sind wir dabei! Wir zeigen den Staats- und Regierungschefs, die wenige Tage später beim UN-Klimagipfel zusammenkommen: Wir lassen nicht zu, dass ihr unser aller Zukunft verheizt! 

Kommt alle am 20. September um 11 Uhr zum Hofgarten in Bonn.
Ab 12 Uhr startet der Demonstrationszug durch die Innenstadt. An der Kennedybrücke treffen wir auf die Schüler der Beueler Gesamtschule, die von ihrer Schule aus gemeinsam loslaufen. Am Abend gibt es im Hofgarten ein Konzert fürs Klima. Wir werden ganz viele sein!

Macht alle mit! Die Mobilisierung läuft! Immer mehr Menschen, Geschäfte und Institutionen schließen sich dem Streik an.

Klimastreik-Plakate zum Download:
https://www.klima-streik.org/downloads
Schreibt mit Filzstift drauf: "11:00 Uhr Bonn, Hofgarten" und dann ab ins Küchenfenster, an die Bürotür oder wo immer Platz dafür ist.

Mobi-Kit von Parents für Future:
https://www.parentsforfuture.de/de/mobi_kit_20-09
Redet mit den Nachbarn, fragt die Geschäfte bei euch im Viertel, ob sie die Plakate auf hängen wollen.

Wer noch mehr bei der Mobi helfen will:
https://parentsforfuture.de/de/HelfenBonn
Am Freitag, 13.09. gibt es ein Helfertreffen von Parents for Future für Neueinsteiger*innen.
Oder kommt Donnerstags zum Plenum von Fridays for Future, 19:00 in der Alten VHS im Plenumsraum 2 im 1.OG.

Websites von Fridays for Future:
https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/
https://www.facebook.com/Fridays-For-Future-Bonn-355256835325263/
https://de.globalclimatestrike.net

#allefürsklima
#week4climate

10 Jahre Klimacamp im Rheinland!
Dieses Jahr findet das Camp wieder am (nicht im) Lahey Park bei Erkelenz statt. Themenschwerpunkt sind Selbstorganisaton, Sensibilisierung für unterschiedliche Diskriminierungsformen und Aktionen und Austausch rund um lokale und globale Energiekämpfe. Vom 22. bis 25. August plant das Bündnis "Kohle erSetzen!" niederschwellige Aktionen des zivilen Ungehorsams. Dazu gibt es wie immer viele Workshops, Kulturprogramm und leckeres veganes Essen.
Alle Besucher sind herzlich willkommen.
 
https://www.klimacamp-im-rheinland.de
https://www.kohle-ersetzen.de 

Phantom3Pix [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]Vielleicht erinnern sich noch einige von euch an die Sonntagsspaziergänge rund um das AKW Mülheim-Kärlich in den 80er Jahren. Am 9.11.1988 musste das AKW nach nur einem Jahr Laufzeit auf Grund erfolgreicher Klagen abgeschaltet werden, weil es mitten in einem Erdbebengebiet stand. Mehr als 30 Jahre später wurde jetzt am 9. August 2019 der Kühlturm "kontrolliert zum Einsturz gebracht". Der endgültige Abriss des AKW wird allerdings noch mindestens zehn weitere Jahre dauern und als strahlendes Erbe vielen Generationen große Mengen radioaktiver Abfälle hinterlassen. Don't nuke the climate! 

SWR-Extra Filmbeitrag zur Geschichte des AKW 1975 bis 1988: 
https://www.ardmediathek.de/swr/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExNDI5OTc/ 

Livestream zum Abriss des Kühlturms: 
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/Abbruch-des-AKW-Kuehlturms-in-Muelheim-Kaerlich-Live-Blog-vom-AKW-Gelaende,blog-fuer-kuehlturm-100.html 

 

Aktionstag von "Alle Dörfer bleiben", "Fridays for Future" und verschiedenen Umweltverbänden in Keyenberg am Tagebau Garzweiler. 

  • 11 Uhr Demo von Fridays for Future – ab Hochneukirch entlang der Tagebau-Kante zur Kundgebung
  • 11 Uhr Fahrrad-Demo ab Erkelenz zur Kundgebung
  • 13 Uhr Kundgebung und Aktion „Platz nehmen“ zwischen Tagebau und dem bedrohten Dorf Keyenberg

AntiAtomBonn schlägt folgende gemeinsame Anfahrt vor:

  • Treffen um 9.15h im Bonner Hbf
    Abfahrt: 9.33h, Gleis 2, RB 26 Richtung Köln
    Ankunft Köln-Süd, 9.53h, Gleis 4
    Abfahrt dort: 9.57h, Gleis 3, RB 27 Richtung Mönchengladbach
    Ankunft in Hochneukirch: 10.40h

Alle Infos: 

https://www.alle-doerfer-bleiben.de

https://ac2106.fridaysforfuture.de/demo-samstag

https://www.campact.de/presse/mitteilung/20190607-pm-soli-ende-gelaende-2019


Auch dieses Jahr wird Ende Gelände mit einer angekündigten Massenblockade einen Tagebau im Rheinland stilllegen.

Der Camp-Ort steht inzwischen fest: 

  • Stadion am Hohen Busch in Viersen
    Josef-Kaiser-Allee 1, 41747 Viersen

Es werden noch Helfer*innen für den Camp-Aufbau und Schlafmöglichkeiten in Bonn/Köln für die Bettenbörse gesucht. Das Aktionscamp startet am Mittwoch Abend mit einem ersten Plenum.

Image result for Internationale Demo fridays for future 21. Juni

Aus insgesamt 16 Ländern kommen Schüler*innen, Studierende, Eltern, Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, Künstler*innen und viele mehr, um für eine gerechte und verantwortungsbewusste Klimapolitik zu demonstrieren.

  • 12:00 Uhr Start der Demozüge ab Aachener Hauptbahnhof, Bahnhof Schanz, Europaplatz und Bahnhof West/Bendplatz
  • 14:30-19:30 Uhr Kundgebung auf dem Vorplatz des Tivolis

Gemeinsame Anfahrt aus Bonn:

Infos: https://www.fridaysforfuture.de  

Kommt an Karfreitag mit nach Gronau!

Wir organisieren Mitfahrgelegenheiten ab Bonn oder St. Augustin. Bitte meldet Euch bei uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Auftaktkundgebung beginnt um 13:00 Uhr am Bahnhof Gronau. Der anschließende Demozug führt zur Urananreicherungsanlage Gronau. Nach der Abschlusskundgebung fährt ein kostenloser Shuttlebus zum Bahnhof zurück. Weitere Infos findet Ihr unter der demoeigenen Webseite.

Warum ist es so wichtig, für die sofortige Stilllegung der UAA Gronau auf die Straße zu gehen?

 

Sternmarsch nach Keyenberg

Alle Dörfer bleiben

Lasst uns zusammen zeigen, dass die Zeit für RWE abgelaufen ist. Kommt zum Sternmarsch und stellt euch – gemeinsam mit den Menschen aus den Dörfern – dem Tagebau Garzweiler entgegen. Denn Bergbau und Klimawandel zerstören Lebensgrundlagen – hier und weltweit.

Plakat Ahaus Demo, Atomfässer mit Stop-Hand


AntiAtomBonn organisiert Mitfahrmöglichkeiten zur Demo

Wir fahren am Fukushima-Jahrestag nach Ahaus. Da die Fahrt mit der Bahn pro Strecke ca. 3,5 Stunden dauern würde, haben wir uns entschieden Mitfahrmöglichkeiten in PKWs zu organisieren. Wer mitkommen will, kann eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Bitte gebt an, wieviele Personen ihr seid und ob ihr eventuell ein Auto habt oder nicht. Wir werden um 9:00 Uhr abfahren und zwischen 17:00 und 18:00 Uhr wieder in Bonn sein. Die weiteren Infos für die Mitfahrer*innen gibt es dann per Mail. Wir freuen uns auf eine lebendige Demo!

Aufruf:

Seit 40 Jahren wird in der Lingener Brennelementefabrik Nuklearbrennstoff für Atomkraftwerke in aller Welt hergestellt – z. B. für die Riss-Reaktoren Doel und Tihange in Belgien oder Uraltmeiler wie Fessenheim an der deutsch-französischen Grenze. Damit verbunden sind zahllose gefährliche Atomtransporte von und nach Lingen, quer durch das Emsland, durch Niedersachsen und NRW, durch die Niederlande und durch andere Regionen. Damit muss endlich Schluss sein!

Klima schützen - Kohle stoppen!

Wir bieten eine gemeinsame Anfahrt zur Kölner Demo an, mit dem Regionalexpress um 11:02 ab Bonner Hbf.