Nachricht

Wir brauchen Eure Unterstützung! Bitte kommt zur:

Mahnwache gegen Urantransorte

Mittwoch, den 16.09. um 17:00 h

vor dem Bahnhof Bonn Beuel

Ein unmittelbar bevorstehender Transport von 14 Containern mit Uranerzkonzentrat wird voraussichtlich am Donnerstag früh den Beueler Bahnhof passieren. Mit der Mahnwache, die im Rahmen einer bundesweiten Aktion stattfindet, wollen wir die Bevölkerung auf diese geheim gehaltenen Transporte aufmerksam machen. Je mehr das Bewusstsein über die damit verbundenen Gefahren wächst, desto nachdrücklicher wird unsere Forderung an Rat und Verwaltung der Stadt, die Transporte endlich zu stoppen. Vor allem auch die Landesregierung muss ihrer Verantwortung nachkommen, die Transporte zu verbieten, so wie im Koalitionsvertrag bereits vereinbart.

aus der Bonner Umweltzeitung (eine Bestandsaufnahme von Anika Limbach):

Die unterschätzten Gefahren eines angeschlagenen Konzerns

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Abstieg der Stromriesen wird deren Lobbyarbeit immer aggressiver und die Sicherheitskultur nimmt ab. Nirgendwo zeigt sich dies so deutlich wie am Betrieb des gefährlichsten Kraftwerks in Deutschland, dem AKW Gundremmingen. Und die Behörden verharren in Untätigkeit...

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Brennelemente–Transporte von Lingen nach Belgien und Frankreich stoppen!

Sitzblockade am Montag 6:00 h morgens vor der Lingener ANF Brennelementefabrik

Nach der Demonstration am Sonntag, 31.1.2016 in Lingen werden am folgenden Montag, 1.2.2016 um 6:00 h morgens Bürgerinnen und Bürger eine symbolische Sitzblockade durchführen, um ganz konkret gegen die Brennelemente-Transporte von der Lingener Atomfabrik nach Belgien und Frankreich zu protestieren. Diese Aktion ist eine gewaltfreie Aktion des zivilen Ungehorsams.

Einseitige Berichterstattung im Generalanzeiger

ein Kommentar von Herbert Hoting, AntiAtomBonn

Der Artikel über den Zustand der belgischen Atomkraftwerke "Bedrohung oder Panikmache?" vom 28.12.2105 im Generalanzeiger ist einseitig und Gefälligkeitsjournalismus für die Atomindustrie. Die Botschaft lautet: in Belgien ist alles im grünen Bereich, die Pannen harmlos, die Aufregung umsonst. Der Artikel beantwortet die Frage in der Überschrift eindeutig zugunsten der Panikmache.

Tagebau Garzweiler, Foto Dirk Jansen Campact2015 wird ein wegweisendes Jahr für den Klimaschutz. Wir haben die Chance, nach dem Ausstieg aus der Atomkraft auch den Ausstieg aus der Kohlekraft einzuleiten. Im Dezember findet in Paris die UN-Klimakonferez statt, Ziel der Konferenz ist die Verabschiedung eines verbindlichen, alle Staaten umfassenden Klimaabkommens, das die Erwärmung der Atmosphäre auf maximal 2 Grad begrenzen soll. Wenn die Bundesregierung ihre Klimaziele auch nur annährend erreichen will, muss sie Maßnahmen zur Minderung des CO2 Ausstoßes ergreifen und dazu muss sie die Kohleverstromung drosseln. In Nordrhein-Westfalen verhandelt die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II. 

Doch die Kohlelobby macht massiv Front gegen die Pläne, den Kohlestrom zurückzudrängen. Deshalb ist jetzt unser Protest gefragt. Im April haben viele tausend Menschen mit einer großen Menschenkette am Tagebau Garzweiler gesagt: „Bis hier hin und nicht weiter - der Kohleverstromung muss ein Ende gesetzt werden!“ Vom 14. bis zum 16. August heißt es jetzt „Ende Gelände! Kohlebagger stoppen. Klima schützen.“ 

Es war ein ereignisreiches Wochenende. Zusammen mit mehr als 1500 KlimaaktivistInnen aus vielen verschiedenen Ländern habe wir gegen den Braunkohletagebau protestiert. Fast alle, die sich an der Aktion Ende Gelände beteiligt haben, haben es bis in die Kohlegrube geschafft. Die Bagger standen still und das Thema Ausstieg aus der Braunkohle ist überall präsent.

Atomkraft und Braunkohle auf einen Schlag

Noch an Silvester glaubte BDI-Chef Ulrich Grille, vor "übertriebenen Kohleausstiegs- plänen" warnen zu müssen. Was er heraufbeschwor, war malwieder die Angst vor einem Blackout.

Man könnte darüber lachen, wüsste man nicht, dass die Kohlelobby trotz ihrer absurden Scheinargmente sehr viel Einfluss bei der Regierung hat. So zeigte ein Monitor-Bericht Anfang Dezember 2015, dass sich Wirtschaftsminister Gabriel im Hinterzimmer mit Vertretern der Energiekonzerne traf, und zwar 27 Mal innerhalb von 4 Monaten. Das Ergebnis – ein teures Harz 4 für ausgediente Kohlemeiler – ist bekannt.

Wir halten mit Fakten dagegen und zeigen: Ein sofortiger Verzicht auf Braukohlestrom wäre zeitgleich mit einem sofortigen Atomausstieg möglich, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.

Lest unsere Analyse dazu.
Hier könnt Ihr direkt die Langfassung öffnen.

Wir brauchen eine kollektive Notwehrmaßnahme! Die belgischen Atomanlagen dürfen nicht weiterlaufen!

Die Liste der Pannen in belgischen Atomkrafwerken Tihange und Doel ist lang: Brände, Explosionen, Risse, Lecks.

Inzwischen sind im Pannen-Atomkraftwerk Tihange wieder alle drei Reaktoren in Betieb, nachdem Block 1 infolge eines Brandes zeitweise ausgefallen war. Der genauso umstrittene Atomreaktor Doel 3 soll am 6. Januar wieder ans Netz gehen, Tage später als vom Betreiber ursprünglich geplant. Doel 3 war am ersten Weihnachtstag abgeschaltet worden, nachdem an einer Heißwasserleitung im konventionellen Teil des Kraftwerks ein Leck entdeckt worden war. Kein größeres Problem, versichert Electrabel, es bestehe keine Gefahr.

Der Betreiber genauso wie die belgischen Aufsichtsbehörde und zuständige Politiker spielen die Vorfälle herunter und handeln verantwortungslos, so sehen das inzwischen nicht nur eingefleischte Atomkraftgegner.

Vom Wochenende vom 14. bis 16. August 2015 werden viele Menschen mit Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen den größten CO2 -Verursacher Europas – die Tagebaue im rheinischen Braunkohlerevier – protestieren. 

Am Freitag wird es im Klimacamp in der Nähe des Tagebaus Garzweiler Aktionstrainings und Workshops zur Gruppenfindung und Vorbereitung auf die Blockadeaktionen geben. Am Samstag früh geht Ende Gelände in die Aktion. Außerdem wird es am Samstag um 14:00 Uhr eine angemeldete Demonstration geben, die sich mit den Blockadeaktionen solidarisch erklärt. Die Demonstration startet und endet in Immerath.

Anreise am Freitag, 14.08.: Wir treffen uns um 15:00 Uhr am Fernbus-Bahnhof in der Thomastraße, fahren mit PKWs zum Klimacamp und übernachten dort. Bitte meldet euch möglichst vorher bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, damit wir die Mitfahrmöglichkeiten koordinieren können.

Anreise am Samstag, 15.08.: Bonn im Wandel organisiert einen Bus zur Demo, Abfahrt ist 11:30 in der Quantiusstraße. Wir machen erst Picknick in Immerath (ca. 13:00 Uhr) und beteiligen uns dann ab 14:00 Uhr an der Demo. Rückkehr ist gegen 19:00 Uhr. Kosten 19,00 Euro.
Anmeldung für den Bus unter: http://goo.gl/forms/Tu3uJYmMxx
Weitere Infos auf der Website von Bonn im Wandel

 

Kommt zum Flashmob am Samstag, den 19.12.2015 am Bonner Münster, Martinsplatz.

Rufe und zeige mit Deinem Schild: "Nicht in unserem Namen!"

Bitte kommt rechtzeitig, damit wir von 16:00 -16:15 h ein
eindrucksvolles Bild des Widerstands – mit vielen Leuten - gegen
diesen militärischen Wahnsinn in Syrien entwickeln können.
Idealerweise kommt ihr mit eurem eigenen Papier oder eurer Pappe mit der Aufschrift: “Nicht in unserem Namen” oder “Nein zum Krieg” oder “Nein zum Syrieneinsatz”. Es wird aber auch Material vor Ort geben. Die Aktion besteht darin, gemeinsam diese Schilder zwischen 16h und 16:15 h in die Höhe zu halten. Eine Mahnwache für Austausch und Information ist zwischen 15h-17h  vorgesehen.

Bitte unterschreibt hier auch den Aufruf.

Achtung: Neuer Ort! Bereits über 800 Menschen im Camp!

Das Klimacamp und die Degrowth Sommerschule haben angefangen. Heute (Montag  10.08.) waren bereits über 800 Menschen im Camp und es werden immer mehr. Auf dem weitläufigen Gelände in Lützeratz an der L277 in der Nähe von Erkelenz gibt es genug Platz zum Zelten und die Volksküche Rampenplan versorgt alle mit leckerem veganen Essen. Von Morgens bis Abends laufen interessante Workshops und es gibt jede Menge spannende Diskussionen mit KlimaaktivisInnen aus ganz Europa.

Inspiriert durch die Klimabewegung in England sind auch in Deutschland seit 2008 Klimacamps zum Zentrum der Klimabewegung geworden. Sie basieren auf den vier Säulen Vernetzung, Bildung, Alternatives Leben und Widerstand. Konkret heißt das, eine Woche gemeinsam im Camp leben, debattieren, voneinander lernen, Windräder bauen, Workshops abhalten und besuchen, Musik und Aktionstrainings machen und gemeinsamen gegen den Klimakiller Braunkohle und für eine sozial gerechte und ökologische Gesellschaft zu streiten. 

Berlin Hbf, 29. November, 12:00 h
"Die ganze Welt steht für das Klima auf"

Mit dieser Großdemo im Rahmen einer weltweiten Aktion fordern wir einen weltweiten Umstieg auf 100 % Erneuerbare Energien und einen zügigen Kohleausstieg. Als Akteure der Anti-Atom-Bewegung stehen wir auch dafür auf, dass ein weltweiter Atomausstieg schnell Realität wird. Ganz konkret müssen wir jetzt verhindern, dass im Zuge der Klimakonferenz die Atomindustrie ihre gefährliche Technologie wieder hoffähig macht!

Bringt Eure Anti-Atom-Fahnen mit!!!

Zeit: Sonntag, 29. November 2015, 12 Uhr
Beginn: Auf dem Washington-Platz, Hauptbahnhof, Berlin
Ende: Vor dem Brandenburger Tor

Hier geht es zur Internetseite der Organisatoren sowie zur Mitfahrbörse. Darüber hinaus organisieren Kreisverbände der NRW-Grünen Busse nach Berlin.

Hintergrund zu den Machenschaften der Atomlobby:

aktuell aus der Bonner Umweltzeitung (von Anika Limbach):

Atommüll im Atlantik

"Versenkt und Vergessen", so heißt eine vom SWR produzierte Dokumentation über den Atommüll vor Europas Küsten, die im Herbst 2011 hohe Wellen schlug. Bis ins Jahr 1982 versenkten 9 Staaten – darunter auch Deutschland – schwach- und mittelradioaktiven Atommüll im Nordostatlantik. Niemand weiß, wie viele der 222.732 Fässer auf dem Meeresboden noch intakt sind. Die Filmemacher hatten einen Versenkungsort im Ärmelkanal in etwa 100 Meter Tiefe genauer untersucht. Sowohl unbeschädigte als auch völlig marode Fässer kamen vor die Kamera. Die spektakulären Aufnahmen vom rostigen Fragment eines Atomfasses mögen noch vielen Zuschauern präsent sein.
Am Beispiel der Insel Alderney (im Ärmelkanal) und der Region um Sellafield zeigt der Film sehr deutlich den Zusammenhang zwischen erhöhter Radioaktivität im Meer und einer steigenden Krebsrate in den nah gelegenen Küstenorten. 

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Kohlebagger stoppen - Klima schützen! Kommt am 11.06.2015 zum öffentlichen Aktionstraining nach Bonn!

Bildergebnis für Ende Gelände

Am Donnerstag, 11.6. 2015, dem Abschlusstag der Klima-Zwischenverhandlungen, laden wir zu einem öffentlichen Aktionstraining ein. Vor den Augen der UN-Delegierten bereiten wir uns mit dem Training auf die „Ende Gelände“ Baggerblockade vor, mit der wir vom 14.- 16. August den Betrieb im rheinischen Braunkohletagebau lahmlegen werden.

Zeigt den UNFCCC- sowie Medienvertreter*innen, dass wir viele sind, die von der deutschen und der internationalen Klimapolitik genug haben und wirkliche Klimagerechtigkeit sowie eine globale Energiewende von unten fordern!

Datum: 11.06.2015
Zeit: 8.00 Uhr Treffpunkt
Ort: Bonn, Ecke Platz der Vereinten Nationen/Heussallee

- Wir waren da und es war richtig gut!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht zu den Sitzblockaden am 9. Mai 2015

Peng. Jetzt sitze ich in den Brennnesseln. Tut mir gar nicht weh, da ich immer noch so dick angezogen bin. Eben haben mich ein Kraftmeier von Polizist und eine Polizistinnen-Blondine weggetragen. Jetzt ist die Schotterstraße vor Tor 3 wieder frei. Erst mal warten und schauen.

Abrüstung der Atomwaffen in der Eifel -
gewaltfreie Sitzblockade am 9. Mai 2015 

Nur eine gute Autostunde von Bonn entfernt lagern seit dem Kalten Krieg  20 US-amerikanische Atombomben im Fliegerhorst Büchel in der Eifel. Im Rahmen der nuklearen Teilhabe stellt die Bundesrepublik Tornado-Kampfflugzeuge und Personal zur Verfügung, um die Atombomben im Ernstfall in ihr Abwurfziel zu fliegen.

Atomwaffen in Büchel nicht modernisieren, sondern abschaffen!

Am 26. März 2010 beschloss der Deutsche Bundestag „Deutschland muss deutliche Zeichen für eine Welt frei von Atomwaffen setzen“. Doch statt eines Abzuges der Atombomben hat die Bundesregierung deren "Modernisierung" zugestimmt. In diesem Zusammenhang werden auch die notwendigen Trägermittel einschließlich der Tornado-Flugzeuge modernisiert und ihre Lebensdauer verlängert.

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Hier Termine zum Mitmachen

Hier zur Pressemitteilung

„Es ist 3 vor 12 – Urananreicherung sofort beenden statt verkaufen“

Am 3. April 2015

startet um „Drei vor Zwölf“ an der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau der diesjährige Ostermarsch. Denn: Der Urenco-Konzern soll samt Atomwaffentechnologie der Urananreicherung mit Billigung der Bundesregierung meistbietend auf dem Weltmarkt verkauft werden – womöglich sogar an der Börse. Zugleich soll 2015 in Gronau ein neues Endlos-Atommülllager für 60 000 Tonnen Uranoxid zeitlich unbefristet in Betrieb gehen, um den Weiterbetrieb der Uranfabrik zu ermöglichen: Das ist kein Atomausstieg – und friedenspolitisch absolut unverantwortlich!

Weitere Infos findet Ihr hier

Einladung zum „Richtfest“ mit allen Bonner SolarbürgerInnen und denen, die es noch werden wollen...

Neuer Termin:

Datum: 7. 05. 2015, 18.30 – 20.30 h
Ort: Holzmanufaktur Bonn,        Galileistr. 218

Danach: Plenum von AntiAtomBonn auf der Wiese vor der Holzmanufaktur bei Freibier und Brezen.

Genau vor einem Jahr - am 31.März 2014 – wurde die Bürgersolaranlage des AntiAtomBonn e.V. bei der Bundesnetzagentur angemeldet. Aus diesem Anlass lädt der AntiAtomBonn e.V. nun alle 30 beteiligten SolarbürgerInnen und alle weiteren, an einer Beteiligung Interessierte zum „Richtfest“ auf  und unter dem Dach der Holzmanufaktur Bonn ein.

anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages

Donnerstag, 23. April, 20:00 Uhr
im Buchladen Le Sabot
Breite Str. 76
53111 Bonn
Der Eintritt ist frei


Die Autorin und Schauspielerin Anika Limbach liest aus ihrem Debütroman "Gefahr ohne Schaten", musikalisch begleitet von Erich Limbach.

“...Ein sehr empfehlenswertes Buch, das tiefe Einblicke in die Machtstrukturen und Methoden der Machterhaltung im Energiesektor bietet, hochaktuell ist, nie langweilig wird und nebenbei das politisch-gesellschaftliche Bewusstein schärft,”
schreibt das Robin-Wood-Magazin.

Demo am Samstag, 14. März um 13:00 h in Düsseldorf

Aufstehen gegen den Atomkonzern E.ON!

Anlässlich der Atomkatastrophe von Fukushima, die sich zum 4. Mal jährt, protestieren wir in Düsseldorf gegen den Weiterbetrieb aller AKW in Deutschland und die Wiederinbetriebnahme der Reaktoren in Japan.

Ein Dokumentarfilm über die weltweite Suche nach einem Atommüll-Lager

In den letzten 60 Jahren wurden weltweit über 350.000 Tonnen hochradioaktive Abfälle angesammelt. Doch wohin mit dem Atommüll? Zusammen mit einem Wissenschaftler macht sich der Schweizer Dokumentarfilmer Edgar Hagen auf die Suche nach einem Ort, an dem die strahlenden Hinterlassenschaften unserer Atomanlagen für Tausende von Jahren sicher gelagert werden könnten. Viele entlegene Orte findet er – aber keiner scheint geeignet zu sein...

Termine in Köln und Bonn:

Mahnwache in Bonn-VilichInsgesamt etwa 50 Menschen nahmen an unseren Mahnwachen teil. In Bonn-Vilich und an 5 verschiedenen Stellen der Innenstadt erinnerten wir am 4. Jahrestag der Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Fukushima an deren Opfer - an die Toden und die 120 000 Evakuierten, die aufgrund der radioaktiven Strahlung nicht in ihre Heimat zurückkehren können.

Sonntag, 15. März, 14:00 h in Huy (Belgien)

Wir fordern die sofortige und permanente Schließung von Doel 1, Doel 2 und Tihange 1 und die Rücknahme der Betriebserlaubnis für die beiden Schrottreaktoren Doel 3 und Tihange 2!
Das AKW Tihange ist der Eifelregion und dem Rheinland näher als alle deutschen Kraftwerke. Ein Unfall beträfe die Menschen hier in der Region mit als Erste. Die Reaktorblöcke sind mit 40 Jahren bereits extrem alt. Mit erhöhtem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls durch Verschleiß der Bauteile, was zahlreiche Unfälle, wie auch die zeitweise nötigen Notabschaltungen zeigen.

Die Grünen Kreisverbände in der Region organisieren Busse, auch ab Köln:

Mittwoch, 11. März 2015 in Bonn-Beuel und der Innnenstadt

Im Rahmen einer bundesweiten Aktion erinnern wir am Fukushima-Jahrestag an den Super-GAU und seine Folgen. Mit der Forderung "Zukunft ohne Atomkraft" protestieren wir gleichzeitig gegen den Weiterbetrieb von derzeit noch neun Atomkraftwerken in Deutschland und laden herzlich ein

1. von 17:00 bis 18:00 h (11. März) zur Mahnwache in Bonn Beuel, Bahnstation „Vilich-Müldorf“ der Stadtbahnlinie 66 (Am Herrengarten 65)

2. von 18:00 bis 19:00 h zu Mahnwachen an 5 verschiedenen Orten in der Innenstadt, Treffpunkt um 17:45 h vor dem Bonner Rathaus

 

Wann: Mittwoch 4.3. 17:30 – 19:00 Uhr, 
Wo: Uni Bonn, Hörsaal HS V, 
Referent: Tim Petzoldt, Greenpeace Köln, 
Veranstalter: Greenpeace Bonn Hochschulgruppe, Greenpeace Bonn und AntiAtomBonn

Erfreuliche Nachrichten:

Der Beschluss des Umweltausschusses des Bonner Stadtrats vom 18.12.2014, einer Resolution gegen Urantransporte über das Stadtgebiet zuzustimmen,  braucht nicht mehr im Rat der Stadt Bonn verhandelt werden. Die Entscheidung ist bereits jetzt endgültig und für die Verwaltung bindend. Diese ist jetzt verpflichtet, die in der Resolution formulierten Aufträge umzusetzen. Dazu gehören:

- Die Ablehnung von Urantransporten über das Gebiet der Stadt Bonn ist der Landesregierung, dem Bundesamt für Strahlenschutz, dem Eisenbahnbundeamt und den kommunalen Spitzenverbänden vorzutragen.